So wirkt das Potenzmittel Viagra

Die Wirkung von Viagra beruht auf der Förderung einer Erektion. Dabei sorgt der Wirkstoff Sildenafil dafür, dass mehr Blut in die Schwellkörper des Penis einströmen kann und somit der Penis steif wird. Vorraussetzung dafür ist jedoch eine genügende sexuelle Erregung. Ohne diese, wird Viagra keine potenzsteigernde Wirkung entfalten können.

Fast jeder 7.Mann in Deutschland leidet unter Impotenz, die medizinisch als erektile Dysfunktion bezeichnet wird. Dabei ist es für betroffene Männer schwer eine Erektion zu bekommen oder diese lang genug für Geschlechtsverkehr aufrecht zu erhalten. Das Potenzmittel Viagra ist das bekannteste und beliebteste Mittel um die Erektionsprobleme wieder erfolgreich in den Griff zu bekommen. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über die Wirkung von Viagra auf den Körper.

Das Potenzmittel Viagra

Förderung des Bluteinflusse

Die Erektion ist eine komplizierte Aneinanderreihung von Einzelvorgängen, die an vielen Stellen gestört werden kann. Im Unterschied zu anderen Körperteilen enthält der Penis keine Muskeln. Damit er steif wird, baut der Körper Druck auf. So gibt es zum einen Arterien, die das Blut in den Penis leiten und zum anderen Venen, die das Blut wieder abführen. Solange ein Mann sexuell nicht erregt ist sind die Arterien verengt und die Venen geweitet. Sobald der Mann jedoch sexuell erregt ist weiten sich die Arterien, wodurch mehr Blut in den Penis gelangt. Gleichzeitig verengen sich die Venen. In der Folge sammelt sich das Blut im Penis an und er wird steif.

Kurz ausgedrückt: Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil erweitert die Blutgefäße im Penis und fördert somit die Fähigkeit des Mannes eine Erektion aufzubauen und diese lang genug für Geschlechtsverkehr aufrecht zu erhalten.

Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase

Erektionsprobleme entstehen sobald sich die Arterien, die Blut zum Penis zuführen, verengen oder sich nicht ausreichend weiten können. Die Blutzu- und Abfuhr wird durch ein komplexes System von Enzymen gesteuert. Bei sexueller Erregung produziert der Körper den Stoff zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP). Der Muskel im Penis entspannt sich, wodurch das Blut in den Penis einfließt und eine Erektion entsteht. Das Enzym Phosphodiesterase (PDE-5) hemmt den Stoff cGMP, sodass sich die Erektion abbaut. Viagra hemmt die Wirkung der Phosphodiesterase, wodurch die Erektion länger aufrecht gehalten werden kann. Dadurch fließt einfacher Blut in den Penis, wodurch der Mann wieder in der Lage ist, eine Erektion zu erlangen und diese aufrecht zu halten. Viagra gehört deshalb zur Gruppe der PDE-5-Hemmer, genauso wie Cialis oder Levitra.

So wirkt Viagra bei Erektionsproblemen

Sexuelle Stimulation

Damit PDE-5-Hemmer wie Viagra ihre Wirkung entfalten können, muss der Mann sexuell erregt sein. Ohne diese, wird kein PDE-5-Hemmer eine Erektion hervorrufen. Ist der Mann sexuell erregt, beginnt der Körper einige Stoffe zu produzieren, die eine Erektion erst ermöglichen.

Hinweise zur Einnahme

Seit der Markteinfühung 1998 durch den US-Pharmahersteller Pfizer hat sich Viagra einen hervorragenden Namen gemacht und ist ein Synonym für Potenzmittel geworden. Den Spitznamen als blaue Wunderpille hat es nicht ganz zu Unrecht bekomme, da Viagra eine Erfolgsquote von über 90 Prozent hat. Die Wirkung setzt etwa 30 - 45 Minuten nach der Einnahme ein und ermöglicht für die nächsten 4 - 6 Stunden Sex. Wirkungseintritt und Länge der Wirkung sind von der körperlichen Verfassung und Konstitution abhängig. Im Wirkzeitraum ist auch mehrmaliger Geschlechtsverkehr möglich, es kommt aber nicht zu einer konstanten Erektion über den gesamten Zeitraum. Es wird davon abgeraten Viagra mehr als ein mal am Tag einzunehmen. Die Potenzpille Viagra kann zusammen mit etwas Wasser eingenommen werden. Auch bei leichtem, nicht zu fettigem Essen tritt die Wirkung zuverlässig ein.

Einnahme Viagra

Viele Männer mit Erektionsproblemen greifen auf Viagra zurück und haben positive Erfahrungen mit dem Potenzmittel gemacht. Viagra verhilft Männern wieder zu einer harten, stabilen Erektion und ein zufrieden stellendes Sexleben. Es sind jedoch nicht nur positive Auswirkung auf das Sexleben, sondern auch die Psyche des Mannes und die Beziehung zum Partner.


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